GEO & KI-SUCHE
SEO · ENTITY BUILDING
Entitäten-SEO in der Praxis: Was ein Personenprofil über dich erzählt

Wer ist Leo Kobes? Ein Domainer? SEO-Berater? Geschäftsführer? Gründer von DomainCatcher.com? Betreiber digitaler Projekte? Speaker? Oder einfach eine Person aus Baden bei Wien mit vielen Profilen und Webseiten?
Für einen Menschen schließen sich diese Beschreibungen nicht aus. Für eine Suchmaschine oder ein KI-System müssen die Beziehungen jedoch erst erkannt, zusammengeführt und bewertet werden. Genau darum geht es bei Entitäten-SEO.
Ich habe das an meinem eigenen Profil auf About.me getestet. Aus einer zunächst langen Sammlung von Tätigkeiten, Unternehmen und Projekten wurde schrittweise ein klareres Personenprofil. Dabei zeigte sich auch, wie schnell eine vermeintlich gründliche Analyse zu einer falschen Aussage führen kann: Ein Suchsystem lieferte noch eine ältere gespeicherte Version der Seite, während die aktuelle Fassung bereits online war.
Dieses Beispiel erklärt sehr anschaulich, was Entity Building wirklich bedeutet. Es reicht nicht, einen Namen oft zu erwähnen oder möglichst viele Profile anzulegen. Entscheidend ist, ob verschiedene Quellen dieselbe Person eindeutig beschreiben, ihre Beziehungen verständlich machen und aktuelle, überprüfbare Aussagen liefern.
Was ist eine Entität?
Eine Entität ist ein eindeutig unterscheidbares Objekt, über das Informationen und Beziehungen gespeichert werden können. Das kann beispielsweise eine Person, ein Unternehmen, eine Marke, ein Ort, ein Produkt oder eine Veranstaltung sein.
In meinem Fall gehören unter anderem folgende Entitäten zusammen:
- Leo Kobes beziehungsweise Lambertus Leo Kobes als Person;
- APN Digital Brand Management GmbH als Unternehmen;
- Byte Media GmbH als Unternehmen;
- DomainCatcher.com als Plattform und Marke;
- Baden bei Wien als Standort;
- Domain Catching, Expired Domains und Suchmaschinenoptimierung als Fachgebiete;
- LeoKobes.com als zentrale persönliche Website.
Die eigentliche SEO-Arbeit besteht darin, diese Elemente nicht bloß nebeneinanderzustellen, sondern ihre Beziehungen deutlich zu machen:
Leo Kobes ist Gründer und Geschäftsführer der APN Digital Brand Management GmbH und der Byte Media GmbH. Er entwickelt und betreibt DomainCatcher.com sowie weitere Plattformen und beschäftigt sich seit mehr als zwei Jahrzehnten mit Domains, SEO und digitalen Projekten.
Dieser Satz ist für Menschen leicht verständlich. Gleichzeitig enthält er mehrere maschinenlesbare Beziehungen: Person zu Unternehmen, Person zu Marke, Person zu Fachgebiet und Person zu Tätigkeit.
Warum Personenprofile für SEO und KI-Suche wichtig sind
Ein öffentliches Profil auf About.me, LinkedIn, GitHub oder einer Branchenplattform ist kein magischer Rankinghebel. Ein einzelner Profil-Link wird eine Website normalerweise nicht auf Platz eins bringen. Der Nutzen liegt an einer anderen Stelle.
Ein gutes Personenprofil kann:
- den vollständigen Namen und gebräuchliche Namensvarianten verbinden;
- eine Person einem Unternehmen oder einer Marke zuordnen;
- Fachgebiete und berufliche Rollen bestätigen;
- die persönliche Website als zentrale Quelle kennzeichnen;
- weitere Profile und unabhängige Nachweise miteinander verbinden;
- Suchmaschinen bei der Unterscheidung gleichnamiger Personen helfen;
- KI-Systemen konsistente Informationen für Antworten liefern;
- ein zusätzliches kontrollierbares Suchergebnis für den eigenen Namen schaffen.
Google beschreibt ProfilePage ausdrücklich als Markup für Seiten, auf denen Menschen oder Organisationen eigene Perspektiven veröffentlichen. Als Hauptentität wird dabei eine Person oder Organization ausgezeichnet. Google nennt außerdem sameAs für externe Profile oder Homepages. Das bestätigt das Grundprinzip: Eine Profilseite sollte eine klar umrissene Entität behandeln und nachvollziehbar mit weiteren Quellen verbinden. Die technische Dokumentation dazu findet sich bei Google Search Central.
Strukturierte Daten ersetzen allerdings keine verständlichen sichtbaren Inhalte. Namen, Rollen und Beziehungen müssen zuerst auf der Seite selbst korrekt dargestellt werden. Google verlangt grundsätzlich, dass Markup den sichtbaren Seiteninhalt repräsentiert und nicht irreführend ist. Die Regeln stehen in den Richtlinien für strukturierte Daten.
Mein Ausgangspunkt: zu viele richtige Informationen ohne klare Hierarchie
Die erste ausführliche Version meines About.me-Profils enthielt viele sachlich richtige Bestandteile:
- Domain Catching und Backorders;
- Domainhandel und Domain-Investments;
- Expired-Domain-SEO;
- Domain Parking und Monetarisierung;
- DomainCatcher.com, Byte.at, APN.at und ExpiredDomains.eu;
- zahlreiche SEO-, Themen- und KI-Testprojekte.
Das Problem war nicht ein Mangel an Informationen. Das Problem war die fehlende Gewichtung. Ein Personenprofil wurde zu einem vollständigen Projektverzeichnis. Wichtige Hauptentitäten und kleine Testprojekte standen fast gleichberechtigt nebeneinander.
Dadurch entstanden drei Nachteile:
- Die Person Leo Kobes trat hinter der Menge der Projekte zurück.
- Die Verbindung zwischen Person, Unternehmen und Hauptmarke war nicht eindeutig genug.
- Die wichtigste Handlung – der Besuch meiner persönlichen Website – konkurrierte mit vielen anderen Links.
Entity Building bedeutet deshalb auch Reduktion. Nicht jede wahre Information gehört an jede Stelle.
Welche Änderungen das Profil klarer gemacht haben
1. Eine zentrale Personen-Website bestimmen
Der wichtigste Button des Profils führte ursprünglich zu DomainCatcher.com. Das ist mein wichtigstes kommerzielles Domainprojekt, aber nicht meine zentrale Personen-Website. Der Hauptlink führt deshalb heute zu LeoKobes.com.
Die Rollen sind dadurch sauber getrennt:
- LeoKobes.com erklärt die Person, Erfahrung und Arbeitsweise;
- DomainCatcher.com erklärt das konkrete Angebot und die Plattform;
- APN.at und Byte.at erklären die dahinterstehenden Unternehmen;
- weitere Fachportale vertiefen einzelne Themen.
2. Namensvarianten verbinden
Öffentliche Quellen verwenden sowohl „Leo Kobes“ als auch „Lambertus Leo Kobes“. Ohne Einordnung könnten Systeme daraus theoretisch zwei Personen machen. Im Profil steht daher:
Ich bin Leo Kobes, vollständig Lambertus Leo Kobes.
Eine solche Ergänzung ist besonders sinnvoll, wenn im Firmenbuch, Impressum oder in offiziellen Verzeichnissen der vollständige Name steht, während die Person beruflich eine Kurzform verwendet.
3. Rollen und Beziehungen ausdrücklich formulieren
„Ich arbeite mit Domains“ ist schwächer als eine präzise Beziehung. Deshalb nennt das Profil heute die Rollen als Gründer und Geschäftsführer sowie die Verbindung zu den Unternehmen und DomainCatcher.com.
Wichtig ist dabei, Person, Gesellschaft und Marke nicht miteinander zu vermischen. DomainCatcher.com ist eine Plattform beziehungsweise Marke. Die APN Digital Brand Management GmbH ist die Gesellschaft dahinter. Leo Kobes ist die Person.
4. Offizielle Nachweise direkt verlinken
Die APN Digital Brand Management GmbH und die Byte Media GmbH sind Mitglieder der DENIC eG. Im Profil sind beide Firmennamen direkt mit ihren offiziellen DENIC-Mitgliedsseiten verknüpft:
Das ist ein starkes Beispiel für eine überprüfbare Beziehung. Die Aussage stammt nicht nur von meiner eigenen Website, sondern wird von einer offiziellen externen Quelle bestätigt.
5. Externe fachliche Belege ergänzen
Ein selbst verfasstes Profil kann fast jede Behauptung enthalten. Glaubwürdiger wird es, wenn unabhängige Quellen Teile der Biografie bestätigen. In meinem Fall gehören dazu unter anderem:
- eine Session über SEO für kleine KMU-Seiten bei der CAMPIXX;
- ein Beitrag zur nachhaltigen Suchmaschinenoptimierung;
- ein Vortrag über die wirtschaftliche Nutzung von Expired Domains bei der Affiliate Tactixx.
Die Nachweise wurden sachlich und ohne übertriebene Eigenwerbung eingebunden. Ein Profil muss nicht beweisen, dass man „der Beste“ ist. Es sollte belegen, dass die genannten Tätigkeiten tatsächlich stattgefunden haben.
6. Projekte auswählen statt alles aufzulisten
Heute konzentriert sich das Profil auf Plattformen, die meine Hauptthemen und Rollen erklären:
- DomainCatcher.com;
- Catchdomain.at;
- ExpiredDomains.eu;
- Byte.at;
- APN.at;
- LeoKobes.com.
Ein vollständiges Projektarchiv gehört auf die eigene Website. Ein externes Profil braucht vor allem Klarheit.
Wie selbst eine Analyse falsche Aussagen treffen kann
Der lehrreichste Teil dieses Tests entstand nicht durch das Profil, sondern durch dessen Überprüfung.
Nach einer Änderung wurde die Seite erneut analysiert. Das verwendete Suchwerkzeug meldete, die Seite sei „heute“ gecrawlt worden. Trotzdem zeigte es noch die alte Fassung. Daraus entstand zunächst die falsche Schlussfolgerung, die Änderungen seien öffentlich noch nicht sichtbar.
Erst der direkte Abruf in einem Live-Browser mit einer neuen URL-Anfrage zeigte den tatsächlich ausgelieferten Stand: Die Änderungen waren sehr wohl online.
Das ist für Entity-Recherche entscheidend. Es gibt mindestens vier verschiedene Zustände, die nicht verwechselt werden dürfen:
- Live-Seite: Was ein Browser jetzt vom Server erhält.
- Suchmaschinenindex: Welche Version Google oder Bing zuletzt gespeichert hat.
- Snippet: Welche Ausschnitte eine Suchmaschine für eine konkrete Anfrage auswählt.
- KI-Antwort: Welche Quellen und gespeicherten Informationen ein KI-System zusammenführt.
Eine veraltete Aussage in einem Suchergebnis bedeutet nicht automatisch, dass die Website noch falsch ist. Umgekehrt bedeutet eine richtige Live-Seite nicht, dass Suchmaschinen ihre alten Informationen bereits aktualisiert haben.
Die praktische Konsequenz
Bei jeder Profilanalyse sollte klar angegeben werden:
- Wurde die Seite live geöffnet oder nur ein Suchtreffer ausgewertet?
- Von wann stammt die gecrawlte Version?
- Wurden Weiterleitungen und tatsächliche Linkziele kontrolliert?
- Sind Aussagen durch Primärquellen bestätigt?
- Handelt es sich um eine Beobachtung oder um eine Schlussfolgerung?
Wer diese Ebenen nicht trennt, kann sehr selbstbewusst falsche Empfehlungen geben.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: Ein Personenprofil als Entity-Hub aufbauen
Schritt 1: Die Kernidentität festlegen
Notiere zunächst nur die stabilen Fakten:
- gebräuchlicher Name;
- vollständiger offizieller Name;
- zentrale berufliche Rolle;
- Standort auf Stadt- oder Regionsebene;
- wichtigste Unternehmen;
- wichtigste Marke oder Plattform;
- persönliche Hauptwebsite.
Private Daten wie Geburtsdatum, Privatadresse oder Familieninformationen gehören nur dann in ein Profil, wenn es dafür einen bewussten Grund gibt.
Schritt 2: Eine kanonische Personen-Website bestimmen
Eine URL sollte als zentrale Quelle zur Person dienen. Von externen Profilen wird auf diese Seite verlinkt. Die Personen-Website verweist ihrerseits auf die wichtigsten verifizierten Profile zurück.
Das ist kein formelles Canonical über verschiedene Domains, sondern eine inhaltliche Quellenhierarchie.
Schritt 3: Entitäten voneinander trennen
Schreibe getrennt auf:
| Entität | Beispiel |
|---|---|
| Person | Leo Kobes |
| Unternehmen | APN Digital Brand Management GmbH |
| Marke/Plattform | DomainCatcher.com |
| Standort | Baden bei Wien |
| Fachgebiet | Domain Catching |
| Profil | About.me/leokobes |
Danach formulierst du die Beziehungen in vollständigen Sätzen. Eine bloße Keywordliste ist dafür ungeeignet.
Schritt 4: Aussagen nach Belegstärke ordnen
Nicht jede Quelle ist gleich stark. Eine sinnvolle Reihenfolge lautet:
- offizielle Register, Verbände und Primärquellen;
- Unternehmensseiten und Impressen;
- etablierte Fachmedien und Veranstalter;
- persönliche Website;
- kontrollierte Social-Media-Profile;
- allgemeine Verzeichnisse und automatisch erzeugte Profile.
Ein offizieller DENIC-Mitgliedseintrag ist für die Mitgliedschaft belastbarer als eine unbelegte Aussage in einer Social-Media-Biografie.
Schritt 5: Widersprüche dokumentieren
Prüfe besonders:
- unterschiedliche Schreibweisen des Namens;
- alte Berufsbezeichnungen;
- veraltete Arbeitgeber oder Gesellschaftsnamen;
- abweichende Telefonnummern und E-Mail-Adressen;
- falsche Social-Media-Handles;
- Projekte, die nicht mehr betrieben werden;
- unklare Aussagen wie „unabhängig“, obwohl eine wirtschaftliche Verbindung besteht;
- doppelte oder falsch gesetzte Links.
Nicht jede Abweichung ist ein Fehler. Ein vollständiger Name und eine gebräuchliche Kurzform können problemlos nebeneinander bestehen, wenn ihre Beziehung erklärt wird.
Schritt 6: Das Profil schreiben
Eine gute Reihenfolge ist:
- Name und eindeutige Positionierung;
- Erfahrung und zentrale Fachgebiete;
- Unternehmen, Marken und Rollen;
- überprüfbare Vertrauenssignale;
- ausgewählte Kernprojekte;
- Hauptlink und relevante Social Profiles.
Schritt 7: Live prüfen
Nach jeder Änderung:
- Profil in einem privaten Browserfenster öffnen;
- sichtbaren Text prüfen;
- alle Links anklicken oder technisch kontrollieren;
- Seitentitel und Meta-Description ansehen;
- auf doppelte Absätze und falsche Zeichensetzung achten;
- prüfen, ob Trackingparameter versehentlich in Links übernommen wurden;
- später kontrollieren, wann Suchmaschinen die neue Version übernehmen.
Schritt 8: Die eigene Website technisch ergänzen
Auf der eigenen Über-mich- oder Profilseite kann ProfilePage mit einer Person als mainEntity eingesetzt werden. Google empfiehlt unter anderem den echten Namen, eine Beschreibung, ein Profilbild sowie sameAs-Verweise auf weitere Homepages oder Profile. Strukturierte Daten sollten anschließend mit dem Rich Results Test und der URL-Prüfung kontrolliert werden.
Ein vereinfachtes Beispiel:
{
"@context": "https://schema.org",
"@type": "ProfilePage",
"mainEntity": {
"@type": "Person",
"@id": "https://www.leokobes.com/#person",
"name": "Leo Kobes",
"alternateName": "Lambertus Leo Kobes",
"url": "https://www.leokobes.com/",
"jobTitle": "Domainstratege und SEO-Experte",
"sameAs": [
"https://about.me/leokobes",
"https://www.linkedin.com/in/leokobes/",
"https://x.com/seo_leo",
"https://github.com/leokobes"
]
}
}
Dieses Beispiel ist kein Freibrief, unsichtbare Behauptungen in JSON-LD unterzubringen. Die Angaben müssen zum sichtbaren Inhalt und zur tatsächlichen Person passen.
ChatGPT-Prompt: Ein Personenprofil live prüfen lassen
Der folgende Prompt ist bewusst so formuliert, dass ChatGPT zwischen einer Live-Seite, Suchmaschinen-Snapshots und Schlussfolgerungen unterscheiden muss.
Du arbeitest als SEO-Experte, Entity-Analyst und digitaler Markenstratege.
Analysiere dieses öffentliche Personenprofil:
[PROFIL-URL EINFÜGEN]
Wichtig:
1. Öffne die Profilseite direkt und live. Verlasse dich nicht ausschließlich auf einen Suchmaschinen-Snapshot, einen zuvor gespeicherten Crawl oder den Text eines Suchtreffers.
2. Nenne den tatsächlich sichtbaren Namen, die Berufsbezeichnung, den Standort, die Unternehmen, Marken, Fachgebiete und verlinkten Profile.
3. Kontrolliere die tatsächlichen Ziele der wichtigsten Links und mögliche Weiterleitungen.
4. Suche anschließend im Internet nach dem Namen sowie nach Kombinationen aus Name, Unternehmen, Marke und Standort.
5. Bevorzuge offizielle Primärquellen wie Unternehmensseiten, Impressen, Register, Verbände, Veranstalter und verifizierbare Autorenprofile.
6. Trenne klar zwischen:
- live auf dem Profil sichtbaren Angaben,
- Aussagen aus dem Suchmaschinenindex,
- extern bestätigten Fakten,
- Widersprüchen,
- deinen eigenen Schlussfolgerungen.
7. Erfinde keine Beziehungen. Markiere unbestätigte Aussagen ausdrücklich als unbestätigt.
8. Prüfe insbesondere:
- Namensvarianten,
- aktuelle berufliche Rollen,
- Unternehmen und Marken,
- Standort,
- Hauptwebsite,
- Social-Media-Handles,
- offizielle Nachweise,
- veraltete Kontaktdaten,
- doppelte Inhalte,
- falsche oder irreführende Formulierungen,
- unnötige Trackingparameter,
- Konsistenz der wichtigsten Entity-Beziehungen.
Erstelle anschließend:
A. eine kurze Gesamtbewertung von 0 bis 10,
B. eine Tabelle mit bestätigten Entitäten und Beziehungen,
C. eine Liste aller Widersprüche oder Unsicherheiten,
D. konkrete Textänderungen in Prioritätsreihenfolge,
E. eine optimierte Profilfassung,
F. eine Liste der Quellen mit direkten Links.
Wenn du die Seite nicht wirklich live öffnen kannst, sage das ausdrücklich. Behaupte dann nicht, du hättest den aktuellen Seitenstand geprüft.
Häufige Fragen zu Entitäten und Personenprofilen
Reicht ein About.me-Profil für den Aufbau einer Person-Entity?
Nein. Es kann ein hilfreicher Baustein sein, sollte aber durch eine eigene Personen-Website, konsistente Unternehmensangaben, relevante Social Profiles und möglichst unabhängige Quellen ergänzt werden.
Muss überall exakt derselbe Text stehen?
Nein. Wortgleiche Profiltexte wirken unnatürlich und sind nicht notwendig. Stabil bleiben sollten Name, zentrale Rolle, Standort, Unternehmen, Marken und Hauptwebsite. Die Formulierung darf zur jeweiligen Plattform passen.
Ist jeder Profil-Link ein wertvoller Backlink?
Nein. Viele Plattformen kennzeichnen externe Links mit nofollow oder leiten sie technisch weiter. Der Nutzen eines Profils kann trotzdem in Auffindbarkeit, Bestätigung und Entity-Verknüpfung liegen.
Sollte ich alle meine Projekte verlinken?
Nur wenn jedes Projekt für die gewünschte Positionierung relevant ist. Ein Personenprofil ist keine Sitemap. Zu viele Links verwässern die Hierarchie und erschweren die Nutzerführung.
Können KI-Systeme trotz korrekter Profile falsche Angaben machen?
Ja. Ursachen können alte Crawls, widersprüchliche Quellen, Namensgleichheiten, fehlerhafte Zusammenführungen oder unklare Formulierungen sein. Entity Building senkt dieses Risiko, beseitigt es aber nicht vollständig.
Wie schnell übernehmen Suchmaschinen Änderungen?
Das ist nicht garantiert. Die Live-Seite kann bereits aktualisiert sein, während Index und Snippet noch eine ältere Version zeigen. Google weist darauf hin, dass erneutes Crawling und Indexieren mehrere Tage dauern kann.
Fazit: Entity Building ist vor allem saubere Beweisführung
Ein starkes Personenprofil entsteht nicht durch möglichst viele Keywords, Superlative oder Projektlinks. Es entsteht durch klare Beziehungen und überprüfbare Aussagen.
Mein About.me-Test hat drei Dinge gezeigt:
- Weniger, aber besser eingeordnete Informationen machen eine Person verständlicher.
- Offizielle und unabhängige Nachweise sind stärker als reine Selbstaussagen.
- Auch Analysewerkzeuge können falsche Ergebnisse liefern, wenn sie einen alten Indexstand mit der aktuellen Live-Seite verwechseln.
Die wichtigste Frage lautet deshalb nicht: „Wie oft steht mein Name im Internet?“
Sondern:
Verstehen Menschen, Suchmaschinen und KI-Systeme aus mehreren vertrauenswürdigen Quellen, wer ich bin, wofür ich stehe und wie meine Unternehmen, Marken und Fachgebiete zusammengehören?
Wer diese Frage klar beantworten kann, hat die Grundlage für nachhaltige Entitäten-SEO geschaffen.
Weitere Fachbeiträge
EXPIRED DOMAINS